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Bergwandererlebnis
Peter Salzmann
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Visp
Schweiz
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alpevents.ch - unvergessliche Erlebnisse in den Bergen |
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Geben Sie Ihrer Wanderung eine vierte Dimension:
alpevents.ch bringt Ihnen Natur und Kultur näher, indem Sie unterwegs nicht nur sicher geführt werden, sondern Hintergründe und Geschichten zu Landschaft, Natur und Kultur erfahren und erleben.
Neu und wunderschön: www.weinwanderungen.ch - unsere Weinerlebnis-Homepage.
Rechts: Meine Gäste haben einen Riesenspass am Cascata di Toce im Formazzatal. Es hat noch Plätze frei vom 4.-10. August 2012 für die Wanderung Brig-Bosco Gurin. Unterwegs hat es Perlen wie Binn, Crampiolo, Riale und eben: Cascata di Toce!
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Wir bieten Ihnen
- mehrtägige Wanderungen von Ort zu Ort, Hütte zu Hütte, Hotel zu Hotel.
- mehrtägige Ausflugswanderungen von einem Ort aus
- Themenwanderungen wie Suonenwanderungen, Naturgefahren usw.
- Themenabende wie Sterngucker, Whisky, Degustationen usw.
- Weinwanderungen, Mitinhaber der GmbH www.weinwanderungen.ch
- Im Winter 2010-2011 habe ich den Lehrgang zum Guide Patrimoine absolviert. Jetzt weiss ich Ihnen auch etwas über Kirchen, Brücken und Architektur im Wallis zu erzählen...
- Neben Natur und Kultur haben wir auch Kompetenz in Teambildung, Konfliktmanagement und Kreativ-Workshops in freier Natur.
Sie können an unserem offiziellen Programm teilnehmen oder Sie wünschen von uns ein auf Sie zugeschnittenes Programm.
Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns noch heute. |
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News - die schon heute veraltet sind |
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August 2011: Höchstsaison
Die neue Tour Bosco-Gurin - Brig durch das Formazzatal anfangs August war das Highlight der Saison. Welche Pracht und Liebe zu den kleinen Weilern im italienischen Formazzatal und in Bosco Gurin! Einmalig, diese Landschaft. Kommen Sie im am 4. August 2012 mit auf diese Tour – Sie werden begeistert sein!
Juli 2011: Dreimal Splügen und keinmal Cook
Meine beiden Walserwanderungen für die int. Walservereinigung brachte mich einmal ins Bodenhaus in Splügen und zweimal ins Weiss Kreuz. Mit meinen deutschen Gästen war ich auch gleich da. Für ViaStoria hätte ich dreimal eine Woche die ViaCook führen sollen. Doch ich kam nur zu einem Teil der Reko-Tour von zwei Tagen. Über Coop-Zeitung kamen wir nur zu einem Drittel der vorgesehenen Reisen. Ich musste «über die Klinge» springen.
Mai/Juni 2011: Zwei- und Dreitäger
Die Weinwandersaison lief auf Hochtouren. Ich führte ein paarmal. Für meinen Grosscousin durfte ich seine Studentenverbindung ein ganzes Wochenende von Visp nach Visperterminen und den Waldkapellenweg bis zum Giw führen! Danke Thomas. Die Geschäftsleitung eines Freundes, den ich schon 15 Jahre nicht mehr gesehen habe, führte ich von Leuk über Brig nach Gondo - teilweise mit Bus und Zug. Erstmals durfte ich allein mit einer Gruppe Gold waschen. Und siehe da, einer hat gleich in der ersten Pfanne einen Goldflitter gefunden!
April 2011: Essen wie Gott in Frankreisch
Phua - haben wir gegessen! Wie Gott in Frankreich. Wir haben in der Dordogne eine wunderschöne Tour in einer abwechslungsreichen Landschaft und durch wunderschöne Städtchen gemacht. Gute Etappenlängen zwischen 4 und 5 Stunden und der Gepäcktransport haben das Ganze erleichtert. Der Hammer war aber das Essen. Ich habe nur zwei Kilo zugenommen...
März 2011: Mit den Koreanern am Simplon
Bong-hi war mit ihrer Fernseh-Equipe aus Seoul zu Gast am Simplon. Mit meinen super Inglisch Äggsent habe ich zwei tage ins Mikro gestottert. Der Film bekam im korenaischen Fernsehen eine Preis für den besten Dokumentarfilm. Wenn das nur Koreaner auf den Simplonpass bringt!
Februar 2011: Weinwanderung zum 50sten
Meine Schwester fragte mich zu ihrem 50. Geburtstag für eine Schneeschuhwanderung mit ihren Gästen an. Mangels Schnee haben wir eine feucht-fröhliche Weinwanderung gemacht - im Februar!
Januar 2011: Ecomuseum - Freilicht und doch nicht...
Do you know Eco Museum? Dies ist eine Art Museum, wo man der Landschaft mit all ihren Kulturgütern das Museum überstüpt. Der Gast geht zu den verschiedenen Objekten, die in der Landschaft stehen und verwittern. Der Fil Rouge des Ecomuseums Simplon ist der alte Stockalper-Saumweg, der anfangs 90er Jahre wieder instand gestellt wurde. Und ganz ohne Museen geht es doch nicht: Unterwegs gibt es nicht weniger als 5 Museen zu Pass- und Verkehr, Agronomie und Goldgeschichte. Ich musste mich mit Buchhaltung auseinandersetzen. Ich durfte die Abschlussrechnung des Fr. 600 000.– Projektes mit dem Schlussbericht erstellen. Uff!
Dezember 2010: Kulturführer noch grün hinter den Ohren
Seit zwei Monaten besuche ich den Kurs «Guide Patrimoine» in Martigny - Kulturerbe-Führer. Weil es kein deutschsprachiges Angebot gibt, mache ich den Kurs in französisch. Und schon kann ich den Kurs anwenden: viermal zeige ich deutschen Busgästen die Kirchen von Reckingen (Barock/Rokkoko) und Münster (Gotik). Zum Dessert darf ich an Silvester in Sitten einen ganzen Tag durch die Stadt führen. Ich habe unsere Hauptstadt erst in den letzten vier Jahren kennen und lieben gelernt.
November 2010: BergBuchBrig
Erstmals an der BergBuchBrig, die ich auch mitorganisieren darf, haben wir geführte Wanderungen angeboten. Ich habe ein kleines Grüppchen von Ausserberg entlang des Kulturweges nach Raron zum Rilkegrab geführt.
Oktober 2010: Liguren, wir kommen!
Doris hat uns wieder bekocht und wir haben die ligurische Küste erwandert und neue Wege entdeckt.
September 2010: Tour des Dents du Midi
Auf meiner Tour durch das Wallis 2003, das ich in 20 Tagen über die Südpässe vom Genfersee bis zum Rhone durchschritten habe, bin ich erstmals den Dents du Midi begegnet. Und jetzt durfte ich die Tour mit einer Gruppe für Journalisten für Chablais Tourismus führen! Wie ich mich auf die Mondlandschaft mit schwarzen Steinen auf dem Col de Salanfe gefreut habe!
August 2010: Eine super Gruppe auf der Pilgerreise nach Varallo
Vom 2. bis 12. August haben wir wieder die Pilgerwanderung über 200 km und 10000 Höhenmeter von Spiez nach Varallo gemacht. Keine Bange, wer nicht beten will, den wollen wir nicht missionieren. Wir haben uns aber ein paar schöne Kirchen und Kapellen angeschaut und uns konzentrierten uns auf die Route, denn die Pilgerwanderung verlangt einige Anstrengung. Die 600 lebensgrossen Statuen in 40 Kapellen wollen verdient sein!
Juli 2010: Tour Monte Rosa – die abwechslungsreiche Walsertour
Vom 21. bis 29. Juli waren wir auf der Tour Monte Rosa. Sie ist eine der schönsten Touren überhaupt. Von den hohen Passübergängen stachen wir hinunter in die typischen Walserdörfer (ich war in diesem Jahr nicht weniger als dreimal in Gressoney: zweimal mit den Walserwanderungen, einmal auf der Tour Monte Rosa).
Juni 2010: Mit Stammgästen unterwegs
Neben den vielen Weinwanderungen und Dorfführungen war ich mit Stammgästen unterwegs. Wir schlauchten eine Woche lang die Wanderleiter-Kandidaten in Graubünden und dann war ich ein paar Tage mit deutschen Stammgästen im Simplongebiet unterwegs.
Mai 2010: Homepage www.weinwanderungen.ch und Wanderrevue Schweiz.
Seit Jahren wollte ich schon die Internetseite www.weinwanderungen.ch neu machen. Doch das ist eine Riesenarbeit. Zum Glück hat mir blitz & donner aus Bern die Grafik und Technik gemacht, sonst müssten wir noch Jahre auf die neue Homepage warten. Anfangs Monat durfte ich auch noch den Hauptartikel für die Simplon-Nummer der Wanderrevue Schweiz texten und Bilder liefern. Das Wandermagazin «Schweiz» mit 35 Seiten Simplon ist im Kiosk erhältlich oder bei www.wandermagazin.ch erhältlich. Nicht weniger als 4 Ortsführungen durch Visp und zwei Bus-Ausflüge nach Zermatt und Sitten durfte ich begleiten.
April 2010: Mit Wallis Tourismus auf Deutschlandreise
Zum zweiten Mal durfte ich mit Wallis Tourismus und 12 Tourismusdestinationen aus dem Wallis auf Pressereise in Deutschland mit. Ich war als Wanderleiter (franz. Accompagnateur) führte ich durch das Wanderland Wallis. In Hamburg, Berlin, München und Stuttgart durften wir über 100 Journalisten das Wallis schmackhaft machen. Danke, Wallis Tourismus, danke Sabrina Arnold und Bruno Huggler für die tolle Plattform für die Wanderleiter!
März 2010: In den Medien präsent
Meine Arbeit trägt Früchte und ich bin in mehreren Medien im Redaktionsteil präsent: Schaffhauser Nachrichten (Sion, Moosalp, danke Lioba), Sonntag/Leben und Glauben (Pilgerwanderung - danke Philippe für den Artikel, wenn man noch weiss, dass Du nicht katholisch bist, umso grössere Leistung :)), Schweizer Gärtner (Weinwanderungen, danke Livia!), 2 x Walliser Bote (Sterngucker Moosalp), Radio RRO Oberwallis (Interview Schneeschuhlaufen). Die Walserwanderungen, die dieses Jahr ins Aostatal nach Gressoney führen, sind schon fast ausgebucht. Wer noch interessiert ist, mag sich sputen und mir ein Mail auf p.salzmann@rhone.ch senden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der internationalen Walservereinigung.
Februar 2010: Schneeschuhlaufen mit Sagenerzählungen
In der Ausbildung zum Wanderleiter war ich nicht gerade begnadet, eine Walliser Sage zu erzählen. So schlotterte ich vor Lampenfieber, als ich an zwei Abenden in Visperterminen je eine Schneeschuhtour führen und Sagen erzählen durfte. Nach Artikeln in mehreren Medien haben die Sternguckerabende wie Meteoriten eingeschlagen. Vier Abende konnten wir im Februar den Sternenhimmel auf der Moosalp präsentieren - immer zu einem Gourmet-Viergänger im Restaurant www.moosalp.ch. Übrigens: Carmen und Amadée vom Restaurant Moosalp durften den zweiten Preis in der Kategorie Innovation von Swiss Gastro Awards abholen. Gratulation! Im Winter bieten wir zusammen die Sternguckerabende an, im Sommer die Whisky-Night im Hochmoor. Und doch kam ich noch zum Schneeschuhlaufen: Auf der Moosalp, in Saas-Grund (gegen Saas-Balen auf der Seite Hohsaas ist ein sehr schönes Schneeschuhgelände), auf der Belalp, auf der Riederalp, am Erner Galen, am Rothwald, am Simplon, in Gondo, in Gspon (wunderschöne Schneeschuh-Terrassen).
Januar 2010: Schreibtischtäter
Eigentlich habe ich mir den Januar anders vorgestellt. Statt Schneeschuhlaufen sitze ich am Bürotisch und mache Marketingaufgaben. Für Simplon Tourismus darf ich wieder den grossen Jahresprojekt gestalten. www.simplon.ch ( > Prospekt Download ).
Und für Gondo darf ich gleich zwei Produkte gestalten: Einen kleinen Ortsprospekt und einen Angebotsflyer www.simplon.ch ( > Prospekt Download ). Für die Fotos bin ich letztes Jahr mit Rolf Gruber www.simplon-trekking.ch ein paar Stunden in eine verfallene Goldmine aus dem 17. Jh. gekrochen und durfte mit ihm im Zwischbergental Gold waschen. Es funktioniert, aber den Zucker zum Kaffee hätte ich damit nicht bezahlen können!
Dezember 2009: Es hat geschneit - endlich Schneeschuhlaufen!
Zuerst geht es noch für die Kommunikationsagentur www.blitzdonner.ch auf eine Tour durch meine Heimatregion. Wir haben zusammen für das Kraftwerk Mattmark www.kwm.ch auf dem Mattmark-Staudamm eine Ausstellung einrichten dürfen, die im September das Tageslicht sah. Ein spannender Film über die Geschichte und Entstehung des grössten Erddammes von Europa läuft im kleinen, extra dazu eingerichteten Kino. Ende November kam der erste Schnee und ich bin am Erkunden von schönen Schneeschuhtouren. Ende Dezember bin ich Busbegleiter für Turtmann und unsere Hauptstadt Sion. Ich kenne Sion ein wenig von meinen Fotoaufträgen. Ich durfte letztes Jahr die Titelstory «Sion-Sitten» für die Revue Schweiz fotografieren und habe dabei die schönsten Ecken von Sion kennenlernen dürfen. Obelix war auch schon in Sion. Oder kennen Sie etwa die Menhire von Sion nicht? Dann kommen Sie mit mir auf eine Führung durch Sion und ich zeige sie Ihnen.
November 2009: Mein Kulturmonat
Wegen Terminkollision mit der Walserwoche habe ich die Mitarbeit beim int. Literaturfestival Leukerbad aufgegeben. So bin ich bei BergBuchBrig zugestiegen. Am Multimedia-Anlass, der von Andreas Weissen mit KollegInnen im Zeughaus Glis erfolgreich organisiert wird, herrscht eine sehr angenehme Stimmung und ich habe Filme, Vorträge und Bücher wie ein Schwamm eingesogen. Im 2010 findet BergBuchBrig vom 3. bis 7. November statt (bitte jetzt gleich in Ihrer Agenda eintragen).
An der Bilder-Vernissage von Jean Scheurer bei Graziosa Giger in Leuk durfte ich den Wein Vitis Antiqua, einen Cornalin mit einer Künstleretikette von Jean Scheurer vorstellen. Lampenfieber hoch zwei - aber es ging ohne Spick auch gut.
Aus Steinen Farben herstellen, war das Thema des Tageskurses, den ich mit meiner Frau und meiner Schwester am Walensee besucht habe. Eindrücklich und ganz einfach: ich kann Ihnen das einmal an einem gemeinsamen Tag zeigen. Seither habe ich einen viel schwereren Rucksack :))
Als Koordinator am Simplon hätte ich diesen Sommer viele schöne Bilder vom Simplon schiessen sollen. Da ich viel unterwegs war, hat es nicht für alles gereicht. Im November jedoch hat mich Rolf Gruber zum Goldwaschen mitgenommen. Steine, Kies und Sand (Rolf weiss wo) in eine Goldpfanne und dann ab ins Wasser. Natürlich habe ich es geschafft, einen der Gummistiefel mit kaltem Wasser zu füllen. Brrr! Aus meiner zweiten Pfanne konnten wir ein Nugget herausholen. Sicher denken Sie jetzt an ein kaffeebohnengrosses oder noch grösseres Stück. Viiiiel kleiner! Noch kleiner als der Kopf einer metallenen Stecknadel. Zum glück hatte ich den kleineren Fotoapparat mit der Makro-Funktion dabei, um mein Vermögen auf Rolfs Fingernagel ins rechte Licht zu rücken. Danke, Rolf, für den Goldrausch.
Oktober 2009: Radwoche am Bodensee und Ligurienwoche
Meine Stammgruppe, mit denen ich schon in Ligurien und am Murtensee war, wünschte sich heuer eine Radwoche am Bodensee. Wir landeten mit unserer Hotelwahl einen Volltreffer. Insgesamt haben wir den Bodensee fast umrundet und das Wetter hat sich gehalten. Gemütliche Tagestouren mit Abstechern in schmucke Städtchen wie Meersburg oder Stein am Rhein führten uns durch die herrliche Seelandschaft. Eines fiel uns allen auf: das gut ausgebildete und freundliche Servicepersonal in allen Restaurants und Betrieben. Eine Radwoche am Bodensee: zum Weiterempfehlen!
Kaum zurück vom Bodensee gings nach Tovo San Giaccomo nach Ligurien. Neben einem Küstentag, einem Ruinentag, einem Kastanientag und einem Oliventag haben wir neu einen Strandtag eingebaut. Nicht etwa nur zum Baden - das Meer hatte immerhin noch 22 Grad, was für mich schon fast zu warm ist ... Wieder etwas Neues im Ligurienprogramm! Je nach Interesse und Stärke der Gruppe habe ich jetzt 8 verschiedene Tagesprogramme und zwei Schlechtwetterprogramme. Und Doris kocht weiter auf einem Spitzen-Niveau. Im Winter besucht sie einen Kurs bei einem italienischen Spitzenkoch. Damit unsere Ligurienwoche noch weiter perfektioniert wird.
Oktober 2009: Marathonprogramm für Pensionierte
Eine Gruppe Deutscher, die Hälfte davon inzwischen pensioniert, durchwandert die Schweiz wochenweise von Ost nach West. In ihrem 13. Jahr sind sie in der Region Leuk angelangt. Zwei bis drei Tage vorwärts, der Rest gilt den Seitentälern, der Kultur und der Kulinarik. Diese Gruppe durfte ich von Salgesch, wo ich am Vorabend eine reine Pinot-Noir Degustation organisiert hatte, nach Leuk ins Bottaschloss, in die Kirche und in den 500 Jahre alten Keller von Graziosa und Hans-Peter Giger führen. Nach einem kurzen Halt beim Metzgi in Turtmann erreichten wir am Nachmittag den Panoramapunkt "Stand" auf 2100 m bei schöner Rundsicht auf die Walliser und Berner Alpen. Der Sternabend mit Schwan, Kassiopeia und Milky-Way war dann noch das Sahnehäubchen.
September 2009: Wein - Whisky - und Eis
Der Rest des Septembers war reich befrachtet mit Weinwanderungen. War das eine schöne Saison! Heuer war ein Frucht-Jahr. So nach dem Motto: hat es viele Baumnüsse, gibt es ein Jahr mit vielen neugeborenen Jungen, hat es viele Zwetschgen, gibt es (aber das erzähle ich später).
Das gute Wetter hat die Oechslegrade hochgetrieben und ich war viel während der Weinernte mit Gästen im Weinberg.
Übrigens noch zur Aufllösung des Rätsels: wenn es viele Zwetschgen gibt, gibt es viel Konfitüre :)) Ich konnte sogar noch Wein-Touren mit Sternguckerabenden verbinden.
Zweimal durfte ich Bankleute zuerst auf die Moosalp in die Moorlandschaft zu einer Whisky-Degustation mit Krimi verführen. Tags darauf gab es jeweils eine Mutprobe über die neue Hängebrücke, die die Riederalp mit der Belalp verbindet. Der Whisky-Mutmacher mundete ebenso wie der Walliser Fast-Food mit Ausblick auf den Aletschgletscher. Wozu das Bergseil diente, verrate ich hier nicht. Nur soviel: den Gletscher überquerten wir nicht.
September 2009: Tour Cervin - rund ums Matterhorn
Sonntagabend um 20 Uhr kamen wir zurück von der Walserreise, Montagmorgen um 6 Uhr wurde ich von Freunden abgeholt um zusammen mit ihnen die Tour Cervin zu machen. Augstbordpass, Meidpass, Sorebois, Col de Torrent, Col Collon, Col de Valcornière, Fenètre de Tsiganaz, Theodulpass, Topalihütte, Wasulicke. Die Tour hat es in sich. Schön, aber sie ist nicht zu unterschätzen! Von den 8 Pässen geht die Hälfte über 3000 m Höhe! Das heisst aber auch, dass die Steinwüsten zahlreicher werden und die Vegetation karger wird. Vieles auf der italienischen Seite war neu für mich. So habe ich innert einem Monat einen grossen Teil des italienischen Grenzbereiches zum Wallis gesehen. Meine Freunde hatten sich konditionell gut vorbereitet und so war es eine Freude, diese Tour kennenzulernen. Pikantes Detail der Tour Cervin: Den Cervinio, das Matterhorn, sieht man vor allem auf der Etappe von Breuil-Cervinia nach Zermatt - und sonst selten.
August 2009: Walsertouren in Italien und im Vorarlberg
Von der Pilgerreise startete ich direkt in Varallo, nahm den Bus nach Alagna und die Seilbahnen nach Gressoney. In knapp zweieinhalb Stunden war ich im Hotel. Per Auto rundherum hätte ich länger gehabt (ca. 250 km!). Mit Rosmarie, Sepp und Rupert erkundeten wir das schöne Lystal für die Walserwanderung 2010. Mich beeindruckten die Investitionen in neue Bahnen und Berghütten im Aostatal für eine sichere Tourismuszukunft. Ganz im Gegensatz zum benachbarten Valsesia (Ausnahme Alagna, das mit Gressoney mit der Seilbahn verbunden ist), das ausstirbt und verwaldelt.
Zurück im Wallis durfte ich ein paar Gruppen durch unsere Weinberge führen und dabei wächst mir länger je mehr Leuk ans Herz, das mit Schloss, Beinhaus und alter Rebe viele spannende Elemente enthält, die die Besucher überraschen.
An der zweiten Walsertour im Vorarlberg hatten wir leicht besseres Wetter als im Juli. Hilde, die quirlige Hotelière, organisierte uns noch kurzfristig eine Messe mit dem neuen Probst Kolumban im Stift St. Gerold. Der schöne Sonntag bescherte uns vom Gipfel eine Rund- und Weitsicht bis zum Titlis.
August 2009: Pilgerreise nach Varallo mit dem Autor
Drei Jahre trug ich das Buch schwanger. Vor drei Jahren wurde ich angefragt, ein Buch über eine Pilgerwanderung von Spiez (Abzweiger des Jakobsweges) nach Varallo Sesia (UNESCO-Kulturerbe, ältester und grösster Sacro Monte Oberitaliens, Beginn des Baues um 1500, kurz vor der Reformation).
Mit Begeisterung und Fleiss ging ich daran, lief, recherchierte, führte Gespräche, schrieb, fotografierte, gestaltete. Im letzten Frühling brachte es der Rotten-Verlag auf den Markt. Gemeinsam konnten wir die Pilgerwanderung als Leserreise ausschreiben. "Tagesmärsche bis zu 10 Stunden, bis zu 1800 m Aufstieg pro Tag". Ich glaubte kaum, dass sich jemand dieser Tortour unterziehen würde. Zu sechst sind wir in Spiez gestartet, ein Dutzend erreichte das Ziel in Varallo. Unglaublich! Die Leistung, die die Pilger vollbracht haben ist gewaltig. 200 km in 9 Tagen - mit 10 000 Höhenmetern. Und das alles mit allem Gepäck, meistens knapp unter 10 kg, mit zwei Liter Wasser. Das Team verstand sich bestens - eine Wohltat von Gästen! Nicht einmal als ich mich in Eisten verlaufen hatte (wohlgemerkt: Eisten, 7 km von meinem Wohnort, wo ich meine Begleiter mehr als eine Stunde durch Gestrüpp und ehemaliges Felssturzgebiet führte - welche Blamage!) reklamierten die TeilnehmerInnen über die unnötige Zusatzschlaufe. Wer beten wollte, hatte dazu Gelegenheit in den Kapellen und Kirchen, die wir besuchten, aber auch unterwegs in stillen Momenten. Es war aber nie Pflicht und nie offiziell. Die Leistung an sich grenzte schon an Meditation. Auch das Wetter spielte mit. Zweimal mussten wir den Regenschirm auspacken, die Tropfen waren aber kaum der Rede wert. Nach zehn Tagen intensiver Leistung und Zusammensein fiel der Abschied sehr schwer. Während die Gruppe per Cisalpino wieder die Schweiz erreichte, nahm ich den Bus ins Tal zuhinterst nach Alagna, um mit den Seilbahnen die Walsersiedlung Gressoney im Aostatal zu erreichen, um die Walserwanderung des Jahres 2010 vorzubereiten.
Juli 2009: Mit italienischen Freunden von Brig nach Domodossola
Den ganzen Stockalperweg von Brig, Start mit einer Führung im Stockalperpalast, über den Simplonpass, Übernachtung in Gondo, auf den Moncerapass, wo wir vom Komitee des italienischen Literaturfestivals Letteraltura fürstlich zum 400. Geburtstag von Stockalper empfangen wurden. Erstmals lernte ich zu Fuss das Bognancotal kennen. Wild, saftig grün, schön. Zum Abschluss ein Glas Wein in einem privaten Keller in Domodossola. Ciao amici! Auf Wiedersehen Simplon - der schönsten Kulturlandschaft, die ich kenne, zwischen Pass und Dorf. Seit vier Jahren bemühe ich mich um Gäste, die ich über den schönsten Alpenpass führen dürfte - bisher ist es ein Traum geblieben.
Juli 2009: Den Walsern auf der Spur - im grossen Walsertal
Als Mitglied des Vorstandes der internationalen Walservereinigung bin ich erstmals verantwortlich für die Organisation der Walserreisen anfangs Juli und Ende August. Die Reise führte über das Laternsertal, das Furkajoch und Damüls nach Faschinajoch ins Wellnesshotel Faschina. Frank Sperger, unser Gastgeber und Bergführer, begleitet uns jeden Tag und verrät uns viel aus dem Leben der im 12. Jh. aus dem Wallis eingewanderten Walser. Wir haben Glück mit dem Wetter - nur beim Regenschauer am Freitag besuchen wir das Kloster St. Gerold, wo die Besiedlung des Grossen Walsertales begann. Höhepunkt der Wanderung war für mich der Blumenlehrpfad mit Türkenbund, Alpenrosen, Knabenkräuter, Rapunzel, Narzissenblättrige Anemone und hundert weitere Blumen waren fein säuberlich angeschrieben.
Juni 2009: Erlebnisse unter Tag
Als Koordinator zwischen Museen und Tourismus am Simplon bin ich ständig auf Jagd nach guten Sujets für Bilder.
An einem Junisonntag steige ich mit Rolf Gruber, dem Goldjungen (http://www.simplon-trekking.ch/) von Gondo hoch ein paar Meter in die Leopold-Galerie. Eine Goldmine, aus der und verschiedenen anderen von 1894-97 mehr als 33 kg Gold herausgearbeitet wurden. Ein Goldvreneli mit Gondogold aus dem Jahre 1897 hat an einer Auktion in Zürich für den Rekordpreis von 68 000 Franken den Besitzer gewechselt... Wir interessieren uns aber für den Stockalperstollen, der 200 Höhenmeter weiter oben seinen Eingang hat. Gut ausgerüstet und mit 10 000 Franken Fotomaterial steigen wir in die Mine. Welche Farben unter Tag! Drei Stunden und etwa 250 m im Berg bei etwa 10 Grad werden mit tollen Bildern belohnt. Danke, Rolf ! Wer übrigens echtes Gold waschen und finden will, ist bei Rolf in besten Händen. Als Ausbildner der angehenden Wanderleiter begleite ich die 2. Klasse jeweils während einer Woche in ein mir fremdes Gebiet. Das Moorgebiet im hinteren Entlebuch und die Schrattenfluh sind dieses Jahr das Thema. Höhepunkt ist der Besuch einer Kalkhöhle am Fusse der Schrattenfluh. Wir durchschreiten kapellengrosse Säle und lassen uns in die Geheimnisse der Schrattenfluh einweihen. Die anschliessende Kletterei in den Karrenfeldern mit verbundenen Augen, geführt durch die Worte einer Kollegin, ist das intensivste Bergerlebnis, das ich je gehabt habe.
Mai 2009: Die Weinwander-Saison beginnt - für mich auch im Museum
Thema am Weiterbildungstag unserer Weinwander-GmbH (http://www.weinwanderungen.ch/) war "Animationen im Rebberg". Ich verteile Schnüre, gefrorene Beeren und Rebscheren, verspritze Parfüm und ein wenig Salzsäure - und die 14 Wanderleiter deutscher und französischer Zunge und unsere drei Etros haben ihre helle Freude daran. Ich baue seither dies Animationen in all meine Rebwanderungen von Visperterminen bis Fully ein und die Gruppen- und Firmenteilnehmer vergessen die Verwirrungsmethode des Traubenwicklers nie mehr. Erstmals führe ich Gruppen durch das Kantonale Weinbaumuseum in Salgesch. Ich habe grossen Spass zu erklären, warum früher die Frauen in den Walliser Rebbergen schwere Arbeiten verrichteten, wieso Bischof Joder einen Teufel als Markenzeichen hat oder wieso Helikopter ökologischer sind als Rucksackmotoren.
April 2009: Das Pilgerbuch kommt auf den Markt
An einer vom Rotten-Verlag schön gestalteten Vernissage in der Burgerstube von Stalden durfte ich den Eingeladenen und der Presse mein Buch "Pilgerweg Neues Jerusalem" vorstellen. Im Pilgerbuch beschreibe ich auf 172 Seiten die Wanderung von Spiez durch das Simmental, über den Rawilpass nach Sierre, ins Val d'Anniviers und ins Turtmanntal, über St. Niklaus ins Saastal über den Monte Moro nach Macugnaga und über den Bottigiapass nach Varallo. Im August werde ich die Wanderung selber führen. Das Buch ist im Handel oder bei mir p.salzmann@rhone.ch erhältlich. Die Details zur Wanderung finden Sie unter "Angebote" auf dieser Homepage. Kommen Sie mit! Es lohnt sich.
März 2009: Servelat-Braten beim Schneeschuhlaufen
Haben Sie schon einmal im Winter Servelat am offenen Feuer gebratet? Wir habens auf einer Schneeschuhtour gemacht! Knapp unter der Moosalp bei Bürchen, bei anderthalb Meter Schnee. Allerdings haben wir das Holz im Rucksack mitgenommen, damit der Versuch auch gelingt.
Januar 2009: Schneeschuhlaufen mit 10 Journalisten
Trotz eines fantastischen Winters habe ich nur wenige Gruppen zum Schneeschuhlaufen. Im Goms darf ich zwei Tage zehn Journalisten die tiefverschneiten Landschaften zeigen.
Dezember 2008: Schnee an St. Nikolaus
Schneefall behinderte uns Nikoläuse auf dem Weg zu den Kindern. Nicht weniger als 6 Kinderzeichnungen und über 35 strahlende Kinderaugen waren der Lohn für meine Familienbesuche mit Schmutzli und Engel. Am Sonntag, 7. Dezember war dann höchste Zeit für die erste Schneeschuhtour. Von der Hellela ob Zeneggen über Eistmatten nach Bürchen durch den frisch verschneiten Wald bei stahlblauem Himmel. Und ich hatte keinen Fotoapparat dabei! Wir konnten uns kaum sattsehen an den frisch verschneiten Büumen und Landschaften.
November 2008: Ortsführungen mit allem Drum und Dran
Der November bot wettermässig für das Wallis ungewöhnlich viel Niederschlag. Im Unterwallis war ich auf Rekotouren. Das Geschäft ging saisonal etwas zurück (Wanderungen zu Spätlesen waren gefragt wie noch nie), dafür nahmen aber die Ortsführungen zu. Neben den Exkursionen durch den schmucken (verborgenen) Ortskern durch meinen Lebensort Visp konnten wir 40 Teilnehmer eines Unternehmens durch den mittelalterlichen Orskern von Leuk führen. Wir waren in der Stephanskirche, im Beinhaus, umrahmt von über 10 000 menschlichen Schädeln, in der Botta-Glaskuppel im Schloss Leuk und statteten der ältesten Rebe der Schweiz vor der galleriagraziosagiger, wo wir auch die kunstausstellung von christine eichenberger besuchten, einen Besuch ab und kosteten selbstverständlich einen Cornalin Vitis Antiqua 1798, den Wein von der ältesten Rebe. Zum Abschluss servierte uns Michel Villa in der Burgerstube Raclettes und Sorbet Malvoisie.
Oktober 2008: Herbstwanderwoche im Dreiseenland
Vom geschichtsträchtigen Mont Vully haben wir eine Woche lang bei herrlichem Wetter und kaum Nebel den Murtensee, den Bielersee und den Neuenburgersee erkundet. Neben diversen Degustationen in Kellereien gehörten ein Fischermorgen und der Besuch von Murten, Neuenburg und Avenches zum Rahmenprogramm. Unsere auffallendste Erkenntnis: Die Murtensee-Region hat eine hervorragende Gastronomie.
September 2008: Wallis on Tour in Deutschland
Wallis Tourismus hat mich eingeladen, als Wanderleiter das Wallis und seine neun mitmachenden SubRegionen als Wanderleiter vorzustellen. In Berlin waren 40 Journalisten im Saal, in Köln und Frankfurt 20 und in Stuttgart 15 Journalisten und der Generalkonsul. Ich habe die Journalisten in die ältesten Kreditkarten, den deutschen Sternenhimmel (ist beinahe derselbe wie bei uns), in die Walliser Geologie, die wie ein Lasagne-Unfall entstanden ist und in die heissen Wasser (?!) des Wallis eingeführt. Mein Abschluss war jeweils der Herbsttag von Rilke, der 5 km von meinem Wohnort seine letzte Ruhestätte fand. Die Abende wurden jeweils mit Diskussionen, Walliser Trockenfleisch-Teller, Raclettes, feinem Walliser Wein und Abricotine abgeschlossen. Die Woche ist unvergesslich. Danke, Wallis Tourismus, den Wanderleitern in Deutschland diese Plattform geboten zu haben.
August 2008: Hochsaison bei den Weinwanderungen
Die http://www.weinwanderungen.ch/ haben Hochsaison. Nicht weniger als 12 Personen sind für unsere Wein & Natur GmbH an einem Wochenende unterwegs. Ich selber bin an einem Wochenende mit drei verschiedenen Gruppen auf Weinwegen und an selben zwei Abenden auf Torrent zum Sterngucker-Znacht. Trotz Nebel auf Torrent bei Leukerbad haben wir Glück: Der Himmel reisst beide Male während je einer halben Stunde auf und wir können die meisten Sternbilder um das Sommerdreieck sehen.
August 2008: Meine erste Walserwanderung
Seit bald einem Jahr bin ich als Vorstandsmitglied der Internationalen Walservereinigung zuständig für die Walserwanderungen. Ende August nehme ich erstmals im Berner Oberland Ost an der Walserwanderung teil und bin überrascht, wie die gut die Teilnehmer (die meisten sind zwischen 60 und 85) der Leistungsgruppe trainiert sind. Ohne Wimpernzucken laufen sie 6 Std. und 1500 Höhenmeter - täglich - in einem Tempo, das ein Wanderleiter mit seiner Gruppe kaum anschlagen würde. Brienzerrothorn, Mürren, Gelmersee und Engstlenalp waren die Ziele. Im September war ich dann mit den Walser-Wanderleitern im Grosse Walsertal auf Reko-Tour für die Walserwanderungen der Saison 2009.
Juli 2008: Bärentrekk - der happige
Meiringen - Grindelwald - Lauterbrunnen - Griesalp - Kandersteg. Vor den imposanten Wänden von Wetterhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau, Gspaltenhorn und Blüemlisalp durch, konnte ich meine Gäste in 4 Tagen trotz Aufstiegen von 1500 m sicher zum Oeschinensee führen, wo uns schliesslich ein Gewitter abduschte. Eine Gewaltstour, die nur mit guter Kondition zu machen ist, aber lohnenswert!
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